Selbstverständlich dekoriere ich unsere Wohnung gemäß den Jahreszeiten und kirchlichen Feiern. Wenn ein Fest ins Haus steht, plane ich das sehr gerne. Je nach Anlass oder Thema wird zusammen mit Roland die Einladung entworfen, das Menü festgelegt und dann zaubert Roland ein tolles Essen und ich eine schöne Tischdekoration.  Hier als Beispiele Janniks Geburtstagsfeiern, bei denen ich mir in den vergangenen Jahren natürlich immer besonders viel Mühe gegeben habe. Birgits Hobbys Ritter Jannik feiert seinen 6. Geburtstag Dekoration / Tischdekoration 7. Geburtstag von Jannik unter dem Thema “Raumfahrt” Digitalfotografie Ich fotografiere sehr gerne und habe immer die Kamera dabei, wenn ich denke, dass es was zum knipsen geben könnte. Nur gut, dass es in der Zwischenzeit die Digitalfotografie gibt! Früher füllte alleine der Jahresurlaub mindestens ein Fotoalbum! Auch in meiner Funktion als Pressewart im Obst-und Gartenbauverein bin ich bei unseren Kursen und Veranstaltungen meistens mit der Kamera dabei. Janniks 8. Geburtstag-die Römer kommen Janniks 10. Geburtstag unter Dinosauriern Janniks 11. Geburtstag bei Robin Hood im Sherwood-Forest Zum Essen gab es natürlich: keine Astronautennahrung! Ich mag Pflanzen im Allgemeinen. Ob im Zimmer, oder auf dem Balkon, -ohne Grün geht es nicht. Orchideentopf “Orchitop” Dies sind Pflanzgefäße, welche aus Kunststoffstäben bestehen und bei denen Luft und Licht an die Wurzeln der Epiphyten gelangt. Ich habe meine epiphytischen Orchideen in diese Orchideentöpfe umgepflanzt. In diesen Gefäßen werden die Pflanzen ganz normal (mit kalkarmem Wasser) gegossen. Da das Wasser jedoch schneller verdunsten kann, verwende ich das Spezial-Substrat für Orchideen von Seramis, welches Tonkörnchen enthält die Wasser speichern. Aus dem gleichen Grund habe ich bei der letzten Umtopfaktion zusätzlich noch Sphagnum-Moos (Torfmoos) untergemischt. Die Untersetzer von “Orchitop” können einfach abgenommen werden und somit kann ich den Orchideen auch gelegentlich ein Tauchbad gönnen.  Inneneinrichtung, Umweltschutz und gesundes Wohnen Die Inneneinrichtung ist eine große Leidenschaft von mir. Das war übrigens schon in meiner Teenager-Zeit so. Damals habe ich bei einem Raumausstatter ein Praktikum gemacht. Leider ist es mir nicht immer gelungen für die gegebenen Anforderungen und räumlichen Gegebenheiten bezahlbare Möbel aus Massivholz zu finden. Wenn ich nun auf die letzten 22 Jahre in dieser Wohnung zurück blicke, dann muss ich sagen, dass sich die Räume in ihrer Nutzung (z.B. zuerst Büro, dann Esszimmer, schließlich Baby-, Kleinkind-, Schüler- und jetzt Jugendzimmer).und Einrichtung häufig verändert haben. Weil ich denke, dass der heutige Zustand auch nicht endgültig sein wird, bzw. wir irgendwann vielleicht auch mal umziehen werden, lege ich bei Neuanschaffungen von Möbeln jetzt neben der Qualität auch mehr Wert auf Flexibilität (stocubo oder pazls). Beim Renovieren habe ich in den letzten Jahren meistens Bio-Farben verwendet. Jetzt kommen die mehrmals gestrichenen Rauhfasertapeten runter und werden durch Putz ersetzt, damit die Wände “atmen” können. Bodenbeläge werden ebenfalls entsprechend kritisch geprüft (siehe “unsere 4 Wände”) Als ich mit 20 Jahren meine erste eigene Wohnung einrichtete, hatte ich bereits das Bestreben, möglichst auf Kunststoff zu verzichten. Ebenso habe ich von Anfang an umweltverträgliche Reinigungsmittel verwendet. In der Schwangerschaft habe ich mich noch intensiver mit dem Thema geundes Wohnen und gesunde Ernährung auseinander gesetzt. Seitdem benutzen wir fast außschließlich zertifizierte Naturkosmetik und ökologische Wasch-und Reinigungsmittel und kaufen größtenteils Bio-Lebensmittel. Leider sind auch diese zumeist in Kunststoff verpackt. Da wir in Zukunft weitestgehend auf Kunststoffverpackungen verzichten möchten, haben wir angefangen unseren Konsum Schritt für Schritt zu ändern. Lebensmittel: Unser erster Schritt war der Umstieg von Getränken in Mehrweg-Kunststoffflaschen auf Glasflaschen. Drei Stockwerke von der Garage bis zur Wohnung machen das Holen von Getränkenachschub jetzt zur sportlichen Herausforderung. Als Nächstes wollen wir uns angewöhnen zum Kauf von Wurst und  Käse einen eigenen Behälter mitzunehmen und möglichst nichts mehr in Plisterverpackungen zu kaufen. Obst, Gemüse und Salat hole ich nun wieder regelmäßig beim Bio-Bauern und nicht im Supermarkt. Dort lasse ich mir alles in meinen Korb legen. Kosmetik: Toilettenpapier und Taschentücher kaufen wir der Umwelt zuliebe schon lange aus Recycling- Papier. Wattepads sind bei uns aus Bio-Baumwolle und Wattestäbchen aus Bio-Baumwolle und Recycling- Papier. Duschgel und Shampoo haben wir bisher in 950ml-Pumpflaschen und Flüssigseife für die Seifenspender im Nachfüllpack gekauft, um Abfall zu sparen. Nun gilt es, bei den nächsten Einkäufen die unzähligen Fläschen und Tuben aus Kunststoff zu ersetzen.  Mal sehen, wieviele “Gelbe Säcke” wir in Zukunft noch bei der Abholung vor die Türe stellen müssen und wie unser Kosmetikschrank in ein paar Monaten aussieht... Nagellack und Haarspray sucht man hier schon lange vergebens. Hier noch ein paar Dinge, die sich zum Wohle der Umwelt leicht umsetzen lassen: Küchenrollen aus Recyclingpapier Recycling-Druckerpapier Mülltüten aus Recycling-Kunststoff Stoffservietten statt Papierservietten Spülbürsten aus Holz statt aus Kunststoff Putzlappen aus Bambus statt synth. Microfaser Schreibtischunterlagen aus recyceltem Leder statt aus Kunststoff usw. Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen, wenn man sich nur die Mühe macht, sich nach Alternativen umzuschauen. Reinigungsmittel: Bisher habe ich Soda, Citronensäure, Spiritus, Orangenölreiniger, Neutralreiniger, Allesreiniger, WC-Reiniger und WC- Reiniger Tabs, Fett-Entferner und Badreiniger auf Zitrusöl-Basis im Einsatz. Den Glasreiniger fülle ich mir mit Wasser plus Spülmittel und Spiritus wieder auf. Auch hier lässt noch das eine oder andere Putzmittel einsparen. Tipps dafür habe ich schon gesammelt und werde ich testen, sobalt die Reiniger aufgebraucht sind. Gartenarbeit Unser Garten bzw. unsere Streuobstwiese ist seit Februar 1994 in Familienbesitz. Im Jahr 2010 haben wir den Garten von den Eltern übernommen. Er hat 23ar und es stehen dort 26 Obstbäume (davon sind 17 Kernobst und 9 Steinobst), sowie 12 Nussbäume (Haselnuss und Walnuss). Das Anwesen gehört seit März 1987 zum Landschaftsschutzgebiet. Außerdem liegt es am nördlichen Rand des “Schwäbischen Streuobstparadieses”. (Der Verein Schwäbisches Streuobstparadies e. V. wurde im Mai 2012 in Weilheim/Teck gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht die größte (26.000 ha mit 1,5 Mill. Obstbäumen) zusammenhängende Streuobstlandschaft Mitteleuropas  zu erhalten und zu vermarkten.). Unseren Garten habe ich sechs Jahre alleine bewirtschaftet und mir ist das Ganze allmählich zu viel geworden. Darum haben wir ihn Anfang 2017 an den Obst-und Gartenbauverein verpachtet. Im Januar 2020 wurde die Pacht beendet und im April eine nette Familie gefunden, die ihn kaufen wird. Er wird mir fehlen...   Vor Jahren habe ich eine eigene Webseite (www.apfelhäusle.de) für den Garten erstellt und dort viele Bilder von der Vegetation und den vielen Tieren gezeigt. Diese wird jetzt natürlich aufgelöst.